Pflegetipps für Ihre Matratzen, Topper und Lattenroste

Unsere Pflegetipps für Ihre Matratzen

Wer gut schläft, schläft auf gut gepflegten Produkten. Matratze, Topper und Lattenrost arbeiten als System zusammen – und alle drei brauchen gelegentlich Aufmerksamkeit. Was wirklich nötig ist, was schadet und wie man Flecken oder Gerüche los wird, erklären wir hier aus über 40 Jahren Erfahrung im Bettenfachhandel.

Niemand muss wöchentlich die Matratze aus dem Bett wuchten zum lüften, jedes Jahr den Matratzenbezug waschen und monatlich den Bezug abbürsten. Beachtet man einige einfache Grundregeln zur Matratzenpflege, hat man lange Freude an einer hygienischen, intakten Matratze.

Matratze pflegen – die Grundregeln

Die wichtigste Pflegemaßnahme ist gleichzeitig die einfachste: Drehen und wenden Sie Ihre Matratze alle sechs bis acht Wochen. Das verteilt die Belastung gleichmäßiger, gibt dem Feinpolster Zeit zur Erholung und verlängert die Lebensdauer spürbar. Dabei gilt: Wendeschlaufen sind Drehhilfen, keine Tragegriffe – die Nähte sind für das Gewicht einer Matratze nicht ausgelegt.

Alle vier bis sechs Wochen sollte die Matratze für einige Stunden aus dem Bett genommen und aufgestellt werden, damit sie vollständig auslüften und trocknen kann. Bei Kastenbetten, die rundum geschlossen sind, ist das besonders wichtig. Wer einen verstellbaren oder elektrischen Lattenrost hat, kann ersatzweise Kopf- und Fußteil für einige Stunden hochstellen. Das ist deutlich komfortabler.

Vom Staubsauger ist abzuraten: Er zieht das Feinpolster durch den Bezug und beschädigt ihn auf Dauer. Flusen lassen sich schonender mit einer weichen Bürste entfernen.

Ein Matratzenschoner oder Unterbett schützt die Matratze vor Feuchtigkeit und Verschmutzung und lässt sich deutlich leichter waschen als der Matratzenbezug selbst – dazu weiter unten mehr.

CENTA-STAR Unterbett AllergoProtect

Matratzenschoner – sinnvoll oder nicht?

Ein Matratzenschoner bzw. Matratzenauflage ist keine optionale Ergänzung, sondern sinnvoller Basisschutz. Er hält Feuchtigkeit, Hautrückstände und Schmutz von der Matratze fern – und lässt sich im Gegensatz zum Matratzenbezug problemlos und häufig waschen. Für Allergiker gibt es spezielle Encasings, die auch Milbenallergenen eine wirksame Barriere entgegensetzen. Wer nachts zum Schwitzen neigt, findet in atmungsaktiven 3D-Mesh-Auflagen eine gute Lösung. Wir haben in unserem Fachgeschäft in Bietigheim-Bissingen eine große Auswahl Matratzenschutz vorrätig. Wir beraten Sie gern zu den unterschiedlichen Eigenschaften.

Anruf im Fachgeschäft

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Nachfolgend ein Auszug aus unserem Angebot an Matratzenschutz:

FORMESSE Satinesse Protect

FORMESSE Satinesse Protect

Der Satinesse Protect Capliner Matratzenschonbezug von Formesse ist absolut wasserundurchlässig mit angenehmen Griff und antibakterieller Zusatzausrüstung. Diese Ausrüstung vernichtet Staubmilben auf beiden Seiten und schützt verlässlich gegen Neubesiedlung.

Die wasserdichten aber atmungsaktiven und dehnbaren Polymermembrane verhindern, dass Feuchtigkeit und Nässe durch den Schonbezug gelangen. Die Seitenteile des Satinesse ProtectCapliner bestehen aus angenehm weicher Jerseyqualität. 

FORMESSE Stretch Molton

FORMESSE Stretch Molton

Der Stretch Molton Matratzenschonbezug von Formesse schützt Ihre Matratze und/oder Auflage wirksam auf natürlicher Baumwollbasis. Die Auflage überzeugt durch eine erstklassige Passform und eine extreme Langlebigkeit durch Flexima-Gummibund und die bewährte Konfektion von Formesse.

Der hohe Baumwollflor ist schön weich und gleichzeitig sehr saugfähig, schweißabsorbierend und temperaturausgleichend. 

FORMESSE Satinesse Air

FORMESSE Satinesse Air

Mit dem Satinesse Air Matratzenschonbezug von Formesse erhalten Sie - dank der dreidimensionalen Maschenstruktur - einen Schonbezug, der einen guten Wärmeausgleich, ein gutes Feuchtigkeitsmanagement und einen Druckausgleich erzeugen kann. Durch die besondere 3D-Struktur dieses strapazierfähigen und elastischen Materials sorgen ein permanenter Luftpuffer und Belüftungsöffnungen in der Liegefläche für Luftzirkulation auch unter dem Körper.

Dadurch wird ein Feuchtigkeitsstau vermieden und die Temperatur ausgeglichen. Die Schlafumgebung bleibt immer frisch, trocken und angenehm temperiert.

Matratze reinigen – Flecken, Schweiß und Gerüche entfernen

Ohne Matratzenschoner bleibt die Matratze selten lange "taufrisch". Flecken auf der Matratze sind unangenehm, aber in den meisten Fällen behandelbar – wenn man es richtig angeht. Wenn der Matratzenbezug abnehmbar und waschbar ist, tun Sie genau das. Ist er teilbar, klappt das auch zu Hause, wenn die Maschine groß genug ist. Sonst rufen Sie uns an - wir haben 20kg-Maschinen in unserer Bettenreinigung.

Bei nicht-abnehmbaren Bezügen helfen folgende Tipps:

Schweißflecken lassen sich mit einer Mischung aus lauwarmem Wasser und einem Spritzer Spülmittel abtupfen. Wichtig: nicht reiben, sondern tupfen, damit der Fleck nicht größer wird und kein Pilling entsteht. Anschließend mit klarem Wasser nachbehandeln und die Stelle gut trocknen lassen – am besten mit einem Fön auf niedriger Stufe oder an der Luft. Feuchte Matratzen niemals sofort wieder beziehen.

Urinflecken sollten so schnell wie möglich behandelt werden. Überschüssige Flüssigkeit zunächst mit einem saugfähigen Tuch abtupfen, dann mit einer Lösung aus Wasser, einem Schuss Essig und etwas Spülmittel behandeln. Backpulver auf die feuchte Stelle gestreut und nach dem Trocknen abgebürstet hilft zusätzlich gegen Gerüche.

Gerüche entstehen oft durch eingelagerte Feuchtigkeit. Regelmäßiges Auslüften ist die beste Vorbeugung. Bei bestehenden Gerüchen kann Backpulver auf die Liegefläche gestreut, einige Stunden einwirken gelassen und anschließend mit einer weichen Bürste entfernt werden.

Was nicht geht: Die Matratze nass abwaschen oder in die Badewanne legen. Durchnässter Schaum trocknet von innen kaum und wird zum Nährboden für Schimmel. Auch Fleckenmittel auf Lösungsmittelbasis greifen den Schaum an.

Wer regelmäßig einen Matratzenschoner verwendet, hat mit den meisten dieser Probleme gar nicht erst zu tun.

Grafik wie man Matratzen richtig pflegt

Matratzenbezug waschen - was ist zu beachten?

Viele Matratzenbezüge sind abnehmbar und waschbar – aber nicht alle vertragen die gleiche Behandlung. Die Waschtemperatur steht auf dem Pflegeetikett und sollte unbedingt eingehalten werden. Die meisten Bezüge sind bei 60 °C waschbar, was für eine gute Hygiene ausreicht.

Was fast alle Bezüge nicht vertragen: den Wäschetrockner. Die Hitze kann die Struktur des Bezugs, Steppnähte und elastische Ränder dauerhaft beschädigen oder er läuft ein und passt nie wieder auf die Matratze. Am besten flach oder über einer Stange liegend an der Luft trocknen – das dauert je nach Material ein bis zwei Tage.

Achten Sie darauf, dass die Trommel groß genug ist, damit der Bezug sich bewegen kann - sonst passiert beim Waschen nichts. Die Hälfte eines teilbarer Matratzenbezugs passt in Waschmaschinen ab 7,5kg meist hinein, ohne dass die Maschine durch eine Unwucht des schweren, nassen Bezugs Schaden nimmt. Im Zweifelsfall bringen Sie den Matratzenbezug in unsere Wäscherei.

Wer häufiger waschen möchte, ohne den Bezug zu strapazieren, ist mit einem zusätzlichen Matratzenschoner gut beraten. Dieser lässt sich in der Regel problemlos bei 60 °C waschen und ist trocknergeeignet.

Topper mit geöffnetem abnehmbarem Bezug

Topper pflegen und waschen

Ein Topper verbessert das Liegegefühl und schützt gleichzeitig die Matratze – vorausgesetzt, er wird selbst gepflegt.

Auch Topper sollten regelmäßig gewendet und gedreht werden, damit sie sich gleichmäßig abnutzen. Wie häufig, hängt vom Material ab: Schaumtopper alle acht bis zehn Wochen, Topper mit Naturmaterialien etwas häufiger. Regelmäßiges Auslüften – am besten bei geöffnetem Fenster oder draußen im Schatten – ist bei allen Materialien sinnvoll.

Der Bezug der meisten Topper ist abnehmbar und waschbar. Auch hier gilt: Pflegeetikett beachten, Trockner in der Regel meiden. Den Kern selbst – ob Schaum, Latex oder Fasern – sollte man nicht nass reinigen. Flecken auf dem Kern werden wie bei der Matratze behandelt: abtupfen, nicht reiben, gut trocknen lassen.

Topper haben je nach Qualität und Belastung eine Lebensdauer von drei bis sieben Jahren. Wenn der Topper dauerhaft Abdrücke zeigt oder sich die Liegefläche ungleichmäßig anfühlt, ist es Zeit für einen neuen.

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Wann ist eine Matratze durchgelegen?

Eine gut gepflegte Matratze hält je nach Qualität und Belastung zwischen acht und zwölf Jahren. Wer auf ein hohes Raumgewicht beim Schaum geachtet und die Matratze regelmäßig gewendet hat, ist am oberen Ende dieser Spanne. Vor allem, wenn eine passende Unterfederung die Matratze bei ihrer Arbeit unterstützt hat.

Anzeichen dafür, dass es Zeit für eine neue Matratze ist: sichtbare Mulden oder Verformungen, das Gefühl beim Aufwachen steifer zu sein als beim Einschlafen, oder einfach der Eindruck, dass sich das Liegegefühl dauerhaft verschlechtert hat. Auch wer morgens auf dem Sofa oder im Hotel besser schläft als zuhause, sollte seine Matratze einmal kritisch prüfen.

Wenn Sie unsicher sind, kommen Sie einfach vorbei. Wir schauen uns die Situation gemeinsam an – ohne Kaufdruck.

Lattenrost Pflege

Der Lattenrost wird bei der Matratzenpflege oft vergessen – dabei hat er direkten Einfluss darauf, wie lange eine Matratze ihre Form behält und funktioniert.

Bei Lattenrosten mit Holzleisten lohnt es sich, die Leisten gelegentlich auf Risse oder Verformungen zu prüfen. Gebrochene oder dauerhaft durchgebogene Leisten sollten ersetzt werden – sie beeinträchtigen die Unterstützung der Matratze und können zu übermäßiger Abnutzung führen. Bei hochwertigen Lattenrosten sind Ersatzleisten oft beim Hersteller erhältlich.

Unterfederungen mit Federelementen oder Gurten sollten gelegentlich auf Spannung geprüft werden. Ausgeleierte Gurte lassen sich bei manchen Modellen einfach tauschen. 

Wer einen verstellbaren Lattenrost hat, sollte die Mechanik gelegentlich auf Leichtgängigkeit prüfen. Quietschen deutet meist auf trockene Gelenke hin – ein Tropfen Silikonöl schafft Abhilfe, ohne Holz oder Textilien zu beschädigen.

Die Einstellung des Lattenrosts – besonders die Schulterzone und der Taillenbereich – sollte bei einem neuen Schlafsystem gemeinsam mit der Matratze abgestimmt werden. Kontrollieren Sie für dauerhaften Schlafkomfort regelmäßig, ob alle Härteschieber noch an ihrem Platz sind.

Als Bettenfachgeschäft mit über 40 Jahren Erfahrung sind wir in Bietigheim-Bissingen gern für Sie da. Sei es für Pflegetipps oder Beratung zu einer neuen Anschaffung. Rufen Sie uns gerne an - wir nehmen uns Zeit für Sie.

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