Schlafen im Alter - besser liegen, sicherer aufstehen

älteres paar entspannt lesend im massivholzbett

Vielleicht kommt Ihnen das bekannt vor: früher hat man sich ins Bett gelegt, geschlafen, ist aufgestanden – fertig.
Mit den Jahren merkt man beim Hinlegen, Drehen oder Aufstehen auf einmal jede Kleinigkeit. Die Matratze fühlt sich anders an, das Bett wirkt sehr tief, und morgens dauert alles ein bisschen länger.

Mit genau solchen Erfahrungen kommen viele Menschen zu uns ins Bettenhaus.

„Schlafen im Alter“ heißt für uns nicht:
Jetzt brauchen Sie ein Seniorenbett.

Sondern: Wir schauen gemeinsam, was Ihnen rund ums Bett das Leben leichter macht – damit Sie nachts zur Ruhe kommen und morgens gut in den Tag starten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit den Jahren verändert sich, wie wir schlafen – und was wir von Matratze, Bett und Lattenrost brauchen.

  • Viele Menschen sagen: „Ich schlafe eigentlich ganz gut – aber das Aufstehen und Drehen ist deutlich anstrengender geworden.“

  • Oft liegt das an einer ungünstigen Kombination aus Matratze, Betthöhe und fehlender Unterstützung beim Hochkommen.

  • In unserem Bettenhaus in Bietigheim-Bissingen können Sie ausprobieren, welche Matratze, welches Bett und welcher Lattenrost Ihren Alltag wirklich erleichtern.

  • Diese Seite bündelt das Thema „Schlafen im Alter“ und zeigt, welche Möglichkeiten es gibt – und warum eine persönliche Beratung dabei so hilfreich ist.

Warum sich Schlafbedürfnisse im Alter verändern

Der Körper bleibt nicht, wie er mit 30 war. Die Kraft lässt etwas nach, Gelenke und Rücken melden sich deutlicher, und der Schlaf wird häufig leichter. Viele Bewegungen, die früher nebenbei gingen, kosten heute mehr Aufmerksamkeit: das Drehen auf die Seite, das Aufrichten zum Sitzen, das Aufstehen aus einem sehr niedrigen Bett.

Das ist nichts Dramatisches, aber es hat Konsequenzen für das Schlafzimmer. Die Matratze, die viele Jahre gut gedient hat, passt irgendwann nicht mehr zu dem, was der Körper heute braucht. Und ein Bett, das früher mit „italienischem Design" (wie sagen: niedrig) bestach und gemütlich war, ist auf einmal ein tiefer Punkt, aus dem man sich mühsam herausarbeiten muss.

Mit der richtigen Kombination aus Matratze, Betthöhe und gegebenenfalls einem verstellbaren Lattenrost lässt sich vieles wieder entspannen. Oft reichen kleine Veränderungen, damit der Ablauf im Schlafzimmer leichter wird.

junge Frau hebt leichte Matratze einfach hoch

Typische Situationen aus dem Alltag unserer Kunden

In Gesprächen hören wir regelmäßig Sätze wie:

  • „Ich brauche morgens mehrere Anläufe, bis ich aus dem Bett hochkomme.“

  • „Wenn ich mich umdrehen will, habe ich das Gefühl, in der Matratze festzustecken.“

  • „Beim Bettenmachen merke ich: Die Matratze ist mir eigentlich zu schwer.“

  • „Seit meiner Operation bin ich beim Hinlegen sehr vorsichtig.“

  • "Mal ist mir heiß, mal ist mir kalt. Ich weiß garnicht, welche Decke ich nehmen soll" 

Diese Sätze sind für uns kein Klagen, sondern eine sehr klare Beschreibung des Alltags. Sie zeigen, wo es hakt. Manchmal liegt es vor allem an der Matratze, manchmal mehr an der Betthöhe oder am Lattenrost, oft an allem ein bisschen. Je genauer wir Ihre Situation kennen, desto gezielter können wir gemeinsam überlegen, wo eine Veränderung wirklich etwas bringt – und wo vielleicht auch nicht.

Matratzen: bequem liegen und trotzdem noch gut beweglich sein 

Eine Matratze für die reiferen Jahre muss mehr können, als nur „weich“ oder „hart“ zu sein. Sie soll Druck von Schultern, Rücken und Hüften nehmen, gleichzeitig genug Halt geben, damit Sie nicht wegrutschen, und sie sollte es Ihnen ermöglichen, sich im Liegen noch gut zu bewegen.

Was wir beim Probeliegen beobachten

Wenn Sie bei uns verschiedene Matratzen ausprobieren, schauen wir nicht nur, ob Sie „schön weich“ oder „stabil“ liegen. Wir achten darauf, wie Sie in Ihre bevorzugte Schlafposition finden und ob Sie dort zur Ruhe kommen. Wir sehen uns an, wie weit Schulter und Hüfte einsinken und ob der Rücken dabei gut gestützt bleibt. Mindestens genauso wichtig ist aber, ob Sie sich aus dieser Position heraus noch gut drehen können – ohne dass es ein Kraftakt wird. 

Ein oft unterschätzter Punkt ist auch das Gewicht der Matratze. Wer sein Bett noch selbst bezieht und die Matratze ab und zu wendet, spürt jeden zusätzlichen Kilo sehr deutlich. Darum sprechen wir offen darüber, wer zu Hause welche Aufgaben übernimmt. 

 

Komfortbetten & Einstiegshöhe: ein paar Zentimeter, die viel ausmachen

frau sitzt auf kante von erhöhtem bett

Viele Menschen staunen, wenn sie das erste Mal verschiedene Betthöhen ausprobieren. Ein sehr niedriges Bett kann dazu führen, dass das Aufstehen sich wie eine tiefe Kniebeuge anfühlt, um in den Stand zu kommen. Ist das Bett höher, reicht oft ein normales Abstützen mit den Händen, und der Körper kommt viel einfacher und kontrollierter nach oben.

Wie sich die passende Höhe anfühlt

In der Ausstellung setzen wir uns gemeinsam auf unterschiedliche Betten. Sie spüren sofort, ob die Füße sicher auf dem Boden stehen oder ob Sie „in der Luft hängen“. Sie merken, ob Sie sich beim Aufstehen weit nach vorne werfen müssen oder ob eine ruhige Bewegung reicht. Und Sie erleben, wie sich eine stabile Bettkante anfühlt, auf der man ohne Unsicherheit sitzen kann.

Komfortbetten sehen heute übrigens nicht automatisch nach Pflegebett aus. Viele Modelle wirken wie ein ganz normales, schönes Schlafzimmermöbel – nur mit der Höhe, die das Aufstehen erleichtert, statt es schwerer zu machen. Für das Maxiumum an Komfort gibt es sogar elektrisch höhenverstellbare Bettgestell, die wir Ihnen gern auf unserer großen Ausstellungsfläche zeigen. Einen ersten Eindruck finden Sie auf unserer Info-Seite zu höheren Bettgestellen.

zum Betten-Ratgeber
 

Elektrische Lattenroste: Unterstützung auf Knopfdruck

Ein elektrisch verstellbarer Lattenrost ist für viele zunächst „nice to have“. Wer ihn aber einmal in Ruhe ausprobiert hat, merkt schnell, wie sehr er den Alltag erleichtern kann. Der Oberkörper lässt sich etwas anheben, um leichter atmen zu können oder wenn Reflux eine Rolle spielt - oder man einfach entspannt lesen möchte. Die Beine können hochgelegt werden, wenn sie abends schwer sind. Und der Weg vom Liegen zum Sitzen muss nicht mehr komplett aus eigener Muskelkraft gelingen. Auch unterschätzt: die Entlastung des unteren Rückens! Wir zeigen Ihnen, wie Sie entspannter liegen können. Bei Bedarf nutzen wir auch unsere Körpervermessung, um die perfekte Lattenrost-Einstellung zu ermitteln.

Was Sie bei uns ausprobieren können

Beim Probeliegen zeigen wir Ihnen, wie fein sich die Positionen einstellen lassen. Sie spüren, was es ausmacht, wenn der Oberkörper leicht erhöht ist oder die Knie etwas höher liegen. Sie sehen, wie einfach die Bedienung sein kann, ohne viele Knöpfe und ohne technische Überforderung. „So liege ich deutlich entspannter.“ Dieses Aha-Erlebnis haben Sie schon nach zwei Minuten. Wir zeigen und erklären Ihnen, welche Verstellung sich für den jeweiligen Bedarf eignet. Eine erste Übersicht über Modelle, Funktionen und wissenswerte Informationen zeige wir Ihnen auf unserer Info-Seite zu elektrischen Lattenrosten.

zu den elektrischen Lattenrosten 

In unserem Bettenhaus können Sie verschiedene motorische Systeme direkt testen. Vom einmotorigen Modell mit elektrischem Rückenteil bis zur 5-motorigen Variante mit "Zero-G-Funktion" und allem was dazugehört. Wir erklären Ihnen in Ruhe die Funktionen und finden gemeinsam heraus, was für Ihre Situation wirklich sinnvoll ist. 

Termin für Schlafberatung vereinbaren

 

ältere dame liegt entspannt auf verstelltem bett in relaxposition

Schlafen mit Reflux, Schmerzen oder nach einer Operation

Im späteren Leben hängen viele Schlafprobleme mit gesundheitlichen Themen zusammen. Reflux und Sodbrennen machen das Liegen flach auf dem Rücken oft schwer. Ein Rücken, der schon einiges erlebt hat, reagiert empfindlich auf Druck. Nach einer Hüft- oder Knieoperation braucht der Körper eine Weile, bis wieder alle Bewegungen selbstverständlich sind.

Wir ersetzen keine ärztliche Behandlung, aber wir können die Bedingungen im Schlafzimmer so gestalten, dass Sie sich besser zurechtfinden. Eine leicht erhöhte Oberkörperposition kann bei Reflux entlasten. Eine gut abgestimmte Matratze nimmt Druck von schmerzenden Stellen, ohne dass Sie das Gefühl haben, „im Loch zu liegen“. Eine passende Betthöhe sorgt dafür, dass Sie sich beim Hinlegen und Aufstehen sicher fühlen.

Wenn Sie möchten, beziehen wir solche Themen in die Beratung mit ein und überlegen gemeinsam, welche Lösung zu Ihrer Situation passt. 

Wenn auch Sie nachts häufig unter Sodbrennen oder Reflux leiden: lesen Sie gern in unserem kurzen Ratgeber, was hilft!

besser Schlafen bei Reflux

junger mann hat lust auf tolle bettdecken

Bettdecke im Alter: Wärme, Gewicht und gutes Schlafklima

Mit der Zeit verändert sich nicht nur, wie wir liegen, sondern auch, wie wir Temperatur empfinden. Manche frieren schneller als früher, andere haben Phasen mit Hitzewallungen oder wachen nachts verschwitzt auf. Medikamente, Stoffwechsel, Blutdruck, Wechseljahre – all das kann dazu führen, dass die vertraute Bettdecke plötzlich „zu viel“ oder „zu wenig“ ist.

Eine passende Decke im Alter sollte zwei Dinge gleichzeitig können: Sie soll angenehm wärmen, ohne Sie zu überhitzen, und sie soll so leicht sein, dass Sie sich darunter gut bewegen können. Viele ältere Menschen empfinden schwere Decken als belastend – besonders, wenn Schultern oder Gelenke empfindlich geworden sind. Andere schlafen besser, wenn sie das „umschlossen sein“ einer etwas schwereren Decke spüren, nur eben mit einem Material, das Feuchtigkeit gut weiterleitet.

In unserer Beratung sprechen wir deshalb auch über Fragen wie: Frieren Sie eher schnell, oder wird Ihnen nachts eher warm? Schlagen Sie öfter das Bein aus der Decke, weil es zu warm wird? Wachen Sie mit einem klammen Gefühl auf, obwohl das Schlafzimmer gar nicht so warm ist? Und natürlich schauen wir mit darauf, wie wichtig Themen wie Waschbarkeit, Hausstauballergie oder Hygiene für Sie sind. Eine Hilfe bei der ersten Orientierung finden Sie in unserem Decken-Ratgeber.

zu den Bettdecken-Tipps

Oft ist die Lösung eine Decke mit moderner Füllung, die gut isoliert, aber nicht „aufheizt“, oder zwei unterschiedlich warme Decken für verschiedene Jahreszeiten. Manchmal hilft schon der Wechsel von einem sehr dichten Bezugstoff zu einem atmungsaktiveren Gewebe. Wenn Sie jetzt Lust auf eine neue Bettdecke haben: im Bettenhaus Gailing in Bietigheim-Bissingen können Sie unterschiedliche Bettdecken anfassen, ausprobieren und direkt vergleichen, wie sich Gewicht und Wärmehaltung für Sie persönlich anfühlen. 

Für wen „Schlafen im Alter“ besonders wichtig ist

„Schlafen im Alter“ ist kein Thema für eine bestimmte Zahl im Ausweis. Es ist ein Thema für Menschen, die merken, dass das Bett mehr können muss als früher – egal ob sie sich selbst als „Best Ager“ sehen, gerade eine Operation hinter sich haben oder schon etwas länger mit Rücken und Gelenken zu tun haben.

Oft kommen auch Kinder oder Enkel gemeinsam mit ihren Eltern oder Großeltern zu uns, weil sie eine gute Lösung für alle suchen: jemand soll sicher liegen, leichter aufstehen können, aber das Schlafzimmer soll weiterhin vertraut und schön aussehen.

Und auch später, im fortgeschrittenen Alter, helfen unsere Betten, so lange wie möglich selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben zu können. Eine Höhenverstellung des Bettes zum Beispiel erleichtern nicht nur Kofferpacken und Wäsche verräumen, sondern ermöglicht im Bedarfsfall auch die Pflege daheim.

Viele unserer Kundinnen und Kunden kommen nicht nur direkt aus Bietigheim-Bissingen, sondern aus der ganzen Region: etwa aus Ludwigsburg, Vaihingen/Enz, Marbach, Sachsenheim, Ditzingen oder Gerlingen. Für so ein wichtiges Thema wie Schlaf lohnt sich der Weg in unser Fachgeschäft, in dem man alle Dinge in Ruhe ansehen und ausprobieren kann. 

Fachberater prüft Lage der Wirbelsäule im Bett

Warum Beratung im Fachgeschäft den Unterschied macht

Man kann sehr viel über Matratzen, Betten und Lattenroste lesen – vielleicht machen Sie das gerade. Was sich aber nicht aus einem Text herausfinden lässt, ist die wichtigste Frage: Wie fühlt sich das für Sie an?

In unserer Beratung starten wir damit, dass Sie erzählen, wie Ihr Alltag aussieht: Was fällt Ihnen schwer? Was klappt noch gut? Was wünschen Sie sich? Dann probieren wir gemeinsam verschiedene Matratzen, Betthöhen und – wenn passend – motorische Systeme aus. Sie dürfen sich Zeit lassen, wechseln, vergleichen und wieder zurückgehen.

Dabei behalten wir immer auch praktische Dinge im Blick: Wer bezieht das Bett? Wie ist das Schlafzimmer geschnitten? Gibt es bereits Pflege, oder könnte das in den nächsten Jahren ein Thema werden? Am Ende steht eine Lösung, die nicht aus dem Katalog gefallen ist, sondern zu Ihrem Leben passt.

Sie möchten besser liegen, leichter aufstehen und sich im Schlafzimmer sicher fühlen? Wir nehmen uns Zeit für Sie. Rufen Sie uns gern vorab an. So können wir im Vorfeld bestehende Fragen klären.

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Tel.: 07142 99 39 0

Im folgenden kurzen Video könne Sie sehen, wie ein modernes Komfortbett Ihr Leben erleichtern kann - und dabei auch noch modern aussieht.

Häufig gestellte Fragen

Ab wann sollte ich mir Gedanken über ein „Seniorenbett“ machen?

Es gibt keine feste Altersgrenze. Ein guter Zeitpunkt ist immer dann, wenn Sie deutlich merken: Aufstehen, Drehen oder Bettenmachen kosten spürbar mehr Kraft als früher. Für manche beginnt das mit Mitte fünfzig, andere denken erst später darüber nach. Wichtig ist Ihr Alltag, nicht die Zahl im Ausweis.

Reicht eine neue Matratze – oder brauche ich ein komplett neues Bett?

Manchmal reicht eine gut abgestimmte Matratze, um merklich besser zu liegen. Wenn das Bett aber extrem niedrig ist oder nicht mehr stabil wirkt, kann ein neues Komfortbett sinnvoll sein. In der Beratung schauen wir uns an, was Sie guten Gewissens weiter nutzen können und wo eine Veränderung wirklich etwas bringt.

Muss ein Bett für Senioren wie ein Pflegebett aussehen?

Nein. Es gibt viele Betten, die wie ein normales, schönes Schlafzimmermöbel aussehen und trotzdem eine angenehme Einstiegshöhe und gute Stabilität bieten. Die Funktion muss man dem Bett nicht ansehen.

Was bringt mir ein elektrisch verstellbarer Lattenrost konkret?

Er nimmt Ihnen Arbeit ab. Sie können Oberkörper und Beine so einstellen, wie es gerade gut tut – beim Lesen, bei Reflux, bei schweren Beinen oder beim Aufstehen. Viele merken nach kurzer Nutzung, dass sie sich deutlich weniger verrenken müssen, um eine angenehme Position zu finden.

Sollte ich meine Eltern oder Großeltern zur Beratung mitbringen?

Wenn es möglich ist, ist das eine gute Idee. Entscheidend ist, wie sich die Person fühlt, die später in dem Bett schläft. Wir erklären Ihnen als Angehörigen gern alles mit und sorgen gleichzeitig dafür, dass Ihre Eltern oder Großeltern in Ruhe ausprobieren können, was ihnen gut tut.

Profitieren sie von unserer jahrzehntelangen Erfahrung rund um den erholsamen Schlaf in allen Lebensphasen. Besuchen Sie unsere große, moderne Ausstellung und lassen Sie sich beraten. Wir freuen uns auf Sie.

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