Welche Bettdecke ist die Richtige? Unsere Schlaf-Tipps
Die richtige Decke - je nach Wärmebedarf...
Seit über 40 Jahren stellen wir selbst Bettdecken mit Federn und Daunen her und wissen: wer nachts erholsam schlafen will, braucht eine Bettdecke, die perfekt passt. Und mit der einzigartigen dormabell WärmeBedarfsAnalyse (WBA) finden wir aus einem speziellen Programm an qualitativ hochwertigen Bettdecken exakt die Decke, die optimal auf die individuellen Bedürfnisse des Schlafenden abgestimmt ist. Zusätzlich können Sie bei den von uns gefertigten Bettdecken nach einer Beratung selbst bestimmen, wie dick Ihre Bettdecke sein und welches Gewicht sie haben soll! Damit können Sie nächtlichem Schwitzen oder Frieren vorbeugen, behaglich schlafen und umso erholter erwachen.
Und welche Bettdecke ist nun die Richtige für Sie? Das finden wir im Beratungsgespräch gemeinsam heraus. Besuchen Sie uns in Bietigheim-Bissingen oder rufen Sie gern vorab an. Wir helfen Ihnen gern weiter.
Weiter unten zeigen wir Ihnen die gängigsten Steppformen bei Bettdecken. Und zu unseren handgefertigten Kopfkissen geht's hier entlang. Und falls Sie sich für die weltbekannten Eiderdaunen-Decken interessieren:
luxuriösen Eiderdaunen-Decken unser Bettdecken-Sortiment
Warum ist die Bettdecke für einen gesunden Schlaf so wesentlich?
Sie ist verantwortlich für das Mikroklima rund um den Schlafenden. Die Bettdecke sorgt für die richtige Balance zwischen Wärmebildung des Körpers und der Wärmeabgabe an die Umgebung. Ist die Decke zu dick und luftundurchlässig, entsteht ein Wärmestau und der Körper schwitzt. Gibt sie zu viel Wärme an die Außenluft ab, friert man. Sorgt die Bettdecke für ein ausgeglichenes Mikroklima, bezeichnet man dies als thermische Neutralität, der Schlafende selbst nennt es Behaglichkeit. Gleichzeitig muss die Zudecke die vom Körper abgegebene Feuchtigkeit nach außen weiterleiten, sodass kein Feuchtestau unter der Bettdecke in der Betthöhle entsteht. Das wäre ein Weckreiz, der erholsamen Schlaf ausbremst. Sie kennen das Gefühl aus dem Urlaub: 30°C Temperatur ist toll - nicht jedoch nach einem Gewitter, wenn die Luft "dampfig" ist. Ähnlich verhält es sich in der Betthöhle. Ziel ist dort ein trockenes Mikroklima.
Warum muss eine Bettdecke individuell ausgewählt werden?
Wir gehören nicht alle unter eine Zudecke, denn jeder Mensch hat seinen eigenen Wärmebedarf zu decken. Ältere Menschen frieren schneller als jüngere, Männer schwitzen meist eher als Frauen. Neben dem Geschlecht, dem Alter und der Schlafraumtemperatur beeinflussen noch weitere individuelle Besonderheiten den persönlichen Wärmebedarf, zum Beispiel die Tatsache, ob ein Mensch besonders leicht friert oder eher zum Schwitzen neigt. Auch die Größe der Bettdecken sowie deren Feuchteableitung, Gewicht und Anschmiegsamkeit sind Bestandteile, die zu berücksichtigen sind. Nicht jeder mag seine Bettdecke gleich dick. Für den erholsamen Schlaf gilt daher: Nur die individuelle Lösung ist die gute Lösung.
Welche Decke zum Schlafen?
dormabell befasst sich seit über 50 Jahren intensiv mit der Entwicklung von Bettdecken. Um die jeweils optimale dormabell Bettdecke für jeden Einzelnen zu ermitteln, wurde in Zusammenarbeit mit dem anerkannten ERGONOMIE INSTITUT MÜNCHEN, Dr. Heidinger, Dr. Jaspert & Dr. Hocke GmbH (EIM) die WärmeBedarfsAnalyse (WBA) entwickelt. Basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen analysieren wir so den jeweiligen Wärmebedarfsbereich. Für den ermittelten Wärmebedarf von Typ 1 bis Typ 5 - stehen dann jeweils vielfältige Füllungen zur Verfügung. Die Kunden haben die Wahl zwischen klimaregulierenden Qualitätsfüllungen, wie zum Beispiel Daunen, Edelhaaren und Klimafasern, sowie raffinierten körpergerechten Absteppungen und atmungsaktiven Bezugsstoffen. Alle dormabell Decken der Edition-Linie werden ständig vom eco Umweltinstitut auf humanökologische Unbedenklichkeit überprüft.
Nutzen Sie für eine erste Orientierung gern die Wärmebedarfs-Analyse für Bettdecken in unserem Gailing-Shop.
Oder besuchen Sie unser großes Fachgeschäft in Bietigheim-Bissingen. Gemeinsam finden wir Ihre perfekte Bettdecke!
Steppdecken, Kassettendecken - Übersicht über Stepparten bei Daunendecken
Bei Großmutter war es die Steppdecke, heute sagt man pauschal Kassettendecke. Wie warm eine Daunendecke ist, hängt auch maßgeblich von der Steppart der Bettdecke ab. Diese bestimmt, wie viel Füllung die Decke enthält, wie dick sie ist und gut sie isoliert. Hier eine Übersicht der gebräuchlichsten Inlett-Formen bzw. Arten von Steppdecken und deren Wärme.
Warm und ohne Verrutschen: Kassettendecken
Die zur Zeit beliebtesten Daunendecken bei Endverbrauchern sind Kassettendecken: je nach Höhe der Stege zwischen den Kassetten und Kassettenanzahl sehr warme Decken, bei denen die Füllung nicht verrutschen kann. Je nach Qualität des Inletts für Füllungen von Dreivierteldaune bis 100% Daune. Manko: die Füllung lässt sich zum Aufarbeiten nur unter viel Aufwand aus dem Inlett entnehmen und es lässt sich im Nachhinein nichts nachfüllen. Eine herrlich kuschelige Daunendecke ist z.B. die Dormabell Edition Daune WB4. Kassettendecken angefertigt in unserem hauseigenen Atelier beginnen mit 90%iger Daune bei 319€.
Die Karostepp-Decke mit 24 Stegen
Der Klassiker für gröbere Füllungen (bis 55% Daunen/ 45% Feder) ist die Karosteppdecke. Hohes Füllgewicht nötig (je nach Daunenanteil zwischen 1500 und 2500 Gramm). Füllung kann sich noch relativ frei in der Decke bewegen. Für Kunden, die Gewicht spüren wollen. Wird heute nur noch selten verwendet aufgrund des hohen Gewichts. Bei uns können Sie sich auch diese Daunendecken anfertigen lassen!
Die Warme: Quickstepp-Decke mit 54 Stegen
Quickstepp ist ein Inlett für die kalte Jahreszeit. 54 Stege mit 3,5cm Steghöhe halten die Füllung gut verteilt, geben den Daunen jedoch reichlich Platz, um sich zu entfalten und dadurch zu wärmen. Füllgewichte zwischen 780 und 960 Gramm. Qualität „PX“ (100er Einschütte aus 100% Mako-Baumwolle) für Füllungen mit kleinem Federanteil; feine Qualität „SC150“ (150er Einschütte aus 50% Micromodal / 50% Baumwolle) perfekt für reine Daunen. Einige unserer Quickstepp-Daunendecken als Winterdecken erhalten Sie auch in unserem Onlineshop. Diese werden bei uns im Haus aus besten Rohstoffen hergestellt!
Als Übergangsdecke: Vielstepp-Daunendecke mit 82 Stegen
Inlett für die Übergangszeit oder als Ganzjahresdecke. 82 Stege mit 2,5cm Steghöhe halten die Füllung sehr gut fest, die niedrige Steghöhe vermindert die nötige Füllmenge und macht die Decke etwas dünner. Geeignete Füllgewichte zwischen 550 und 700 Gramm in Größe 135x200 cm (Komfortgröße entsprechend mehr). Qualität „PX“ auch für Füllungen mit kleinem Federanteil; bei Qualität „SC150“ (50% Micromodal / 50% Baumwolle) gefüllt mit reinen Daunen ist die Vielstepp-Daunendecke eine traumhaft leichte und flauschige Decke!
Punktstepp-Sommerdecke mit 99 Stepp-Punkten
Inlett für Sommerdecken. 99 Stepp-Punkte halten die Füllung sehr gut fest und minimieren die nötige Füllmenge. Es wird kein Steg eingenäht, sondern direkt die beiden Lagen (auch "Blätter" genannt) des Inletts miteinander versteppt. Füllgewichte zwischen 220 und 350 Gramm. Wir empfehlen Füllungen aus 100% Daune für minimales Gewicht im Sommer.
Der richtige Wärmebedarf
Neben dem richtigen Material ist die Wahl des korrekten Wärmebedarfs wichtig. Anhand nachfolgender Darstellung, können Sie Ihren Wärmebedarf ermitteln. Neigen Sie zum schwitzen, sollte der Wärmebedarf 1 Stufe geringer gewählt werden. Wenn Sie eher frieren, sollten Sie eine Stufe höher gehen.
Die hier dargestellten Grafiken haben wir in Form eines Bettdecken-Konfigurators auf unserem Gailing Onlineshop bereitgestellt!
Für weitere Informationen empfehlen sich auch unsere Ratgeber:
FAQ
Hier die häufigsten Fragen aus der Beratung, kurz beantwortet.
Welche Bettdecke ist die richtige für mich?
Die passende Bettdecke hängt vor allem von Ihrem persönlichen Wärmeempfinden ab. Entscheidend sind Raumtemperatur, Schlafanzug, ob Sie eher schwitzen oder frieren und wie „zugig“ Ihr Schlafzimmer ist. Danach richtet sich die Wärmeklasse, erst dann kommen Füllung und Steppung ins Spiel.
Welche Wärmeklasse brauche ich, wenn ich nachts schwitze?
Wenn Sie regelmäßig leicht schwitzen, ist meist eine leichtere Wärmeklasse sinnvoll, oft Sommer oder eine leichte Ganzjahresdecke. Wichtig ist zusätzlich die Hülle: Baumwolle oder feine Batist-Inletts sind oft angenehmer als sehr dichte Stoffe. Wer stark schwitzt, sollte außerdem darauf achten, dass die Decke nicht zu viel „Stauwärme“ produziert und auch die Matratze/der Topper die Feuchtigkeit gut ableiten kann.
Welche Wärmeklasse passt, wenn ich nachts friere?
Wenn Sie häufig frieren, hilft meist eine wärmere Ganzjahresdecke oder eine Winterdecke - auch außerhalb der kalten Jahreshälfte. Hier ist nicht nur „mehr Füllung“ entscheidend, sondern auch die richtige Steppung, damit keine Kältebrücken entstehen. Auch die Größe spielt eine Rolle: Ist die Decke zu schmal oder zu kurz, zieht es schneller.
Was bedeutet Füllgewicht bei einer Bettdecke und wie wichtig ist es?
Das Füllgewicht ist die Menge an Füllmaterial in Gramm. Es ist ein guter Anhaltspunkt, aber nicht der einzige. Eine hochwertige Füllung mit guter Bauschkraft kann bei weniger Gramm wärmer und anschmiegsamer sein als eine einfache Füllung mit mehr Gewicht. Das gilt sowohl für synthetische Fasern als auch für Daunen. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Füllung, Steppung und Hülle.
Welche Füllung ist besser: Daune, Federn, Naturhaar oder Faser?
Das kommt auf Ihre Bedürfnisse an. Daune ist leicht und sehr anschmiegsam, Naturhaar (z. B. Kamelhaar) kann gut temperaturausgleichend und trocken sein, synthetische Faser ist pflegeleicht und oft bei Allergikern beliebt. Federn geben Gewicht und Stütze, sind als reine Bettdeckenfüllung aber meist weniger „soft“ als Daune. Wichtig ist: Es gibt nicht „die beste“ Füllung, sondern die passende.
Was ist der Unterschied zwischen Kassettendecke, Steppdecke und Einziehdecke?
Eine Kassettendecke hat innen Stege, die die einzelnen Kammern voneinander trennen. Dadurch verrutscht die Füllung nicht und es gibt keine Kältebrücken. Das ist besonders bei wärmeren Decken ein Vorteil. Steppdecken gibt es in unterschiedlich vielen und hohen Stegen, wobei die Füllung sich in der Decke noch etwas bewegen kann. Eine Einziehdecke ist flächig durchgesteppt, oft leichter und eignet sich gut als Sommer- oder leichte Ganzjahresdecke.
Welche Größe sollte eine Bettdecke haben?
135x200 cm ist Standard. Wer mehr Bewegungsfreiheit möchte oder größer ist, ist mit 155x220 cm oft besser bedient. Wichtig ist: Eine zu kleine Decke sorgt schneller für Zugluft an Schultern und Füßen. Gerade für unruhige Schläfer lohnt sich eher „eine Nummer größer“.
Wie oft sollte man eine Bettdecke reinigen oder waschen?
Das hängt von Material und Nutzung ab. Regelmäßiges Lüften (nicht in praller Sonne) und ein guter Bezug sind die Basis. Waschbare Decken sollten nur mit passendem Waschmittel gewaschen und im ausreichend großen Trockner wirklich komplett durchgetrocknet werden, sonst leidet die Füllung. Für hochwertige Daunen- oder Naturhaardecken ist eine fachgerechte Reinigung ca. alle drei Jahre oft die beste Lösung. Synthetische Decken sollten MINDESTENS einmal jährlich gewaschen werden. Wir erklären Ihnen gern, warum.
Welche Bettdecke ist bei Hausstauballergie sinnvoll?
Viele Allergiker kommen mit waschbaren Faserbettdecken gut zurecht, weil sie sich regelmäßig bei höheren Temperaturen waschen lassen. Es gibt aber auch daunengefüllte Allergiker-Decken, wenn Hülle und Verarbeitung dicht genug sind ("Nomite"-Label) und die Decke fachgerecht gepflegt wird. Entscheidend ist bei starken Allergien nicht nur die Decke, sondern das Gesamtpaket aus Kopfkissen (Allergiegefähr direkt vor den Schleimhäuten), Encasing/Bezug, regelmäßigem Waschen der Bezüge, guter Raumhygiene und einer passenden Matratzenlösung.
Zwei Decken oder eine Vierjahreszeiten-Decke: Was ist besser?
Das hängt davon ab, wie stark Ihre Temperaturen über das Jahr schwanken. Zwei separate Decken (Sommer + Winter/Ganzjahr) sind oft die komfortabelste Lösung, weil jede Decke für ihren Zweck optimiert ist. Eine knöpfbare Vierjahreszeiten-Decke ist praktisch, wenn Sie flexibel sein möchten und nur eine Lösung im Schrank wollen. Wichtig ist, dass beide Teile auch einzeln wirklich sinnvoll nutzbar sind und das Koppelsystem stabil ist.
Bei ausgeprägter Haustaub-Allergie empfehlen wir uneingeschränkt die Serie AllergoProtect. Sie muss seltener gewaschen werden, und die physikalische Bindung des Allergens minimiert Allergie-Beschwerden deutlich. Klinisch getestet und mit dem ECARF-Siegel. Erhältlich als Kopfkissen, verschiedene Bettdecken und Unterbett auf die Matratze.
Seit einiger Zeit führen wir Alpaka-Bettdecken, welche ebenfalls von vielen Tierhaar-Allergikern gut vertragen werden und tolle Eigenschaften bieten!